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Häufig gestellte Fragen

Kann Wärmedämmung 'Wandatmung' behindern?

Auf den ersten Blick erscheinen Wärmedämm-Verbundsysteme problematisch, da die vergleichsweise dampfdichten Dämmmaterialien eine Dampfdiffusion des Mauerwerks behindern. Zwar erhöht sich tatsächlich die Wasserdampfmenge im Mauerwerk, jedoch bleibt das Mauerwerk aufgrund der guten Dämmeigenschaften so warm, dass der Wasserdampf nicht kondensiert. Und da deshalb kein Tauwasser entsteht, kommt es auch nicht zu Bauschäden.

 

Führt Wärmedämmung der Außenwände zu Feuchtigkeit und Schimmel?

Im Gegenteil. Häufige Ursache für Schimmel in Wohnräumen ist fehlende oder zu schlechte Wärmedämmung in Verbindung mit dem Feuchtegehalt der Raumluft. Der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf schlägt sich an kalten Stellen der Außenwand als Tauwasser nieder und bietet damit eine Grundvoraussetzung für Schimmelbildung. Besonders gefährdet sind Raumecken und durch Mobilar verstellte Außenwände. Eine Dämmung der Außenwände sorgt für warme Wandflächen und verhindert Feuchtigkeitsansammlungen.

 

Ist Wärmedämmmaterial aus Glasfasern oder Mineralfasern gesundheitsschädlich?

Seit etwa 1980 sind Faserstäube dieser Stoffe in die Diskussion geraten, ein krebserregendes Potenzial zu besitzen. Neues Material ist als sicher zu betrachten, wenn es einen Kanzerogenitätsindex KI größer 40 besitzt (vor allem bei Glasfaser heute allgemein üblich). Diese Kennzahl beschreibt die Verweildauer eingeatmeter kleinster Fasern im Körper. Wichtig zur Beurteilung der Gefährlichkeit älteren Materials ist vor allem die Einbausituation: Faserdämmstoffe werden vornehmlich im Außenwandbereich und Dachausbau eingesetzt. Beim fachgerechten Dachausbau mit diffusionsdichter Trennung verhindern Sperrfolie und Innenausbauplatten das Eindringen von Faserstäuben, eine Außenwanddämmschicht befindet sich ohnehin nicht in Kontakt mit dem Innenraum.

 

Wie dick soll eine wirkungsvolle Wärmedämmschicht sein?

Im Allgemeinen ist eine Dämmstoffdicke von mindestens 12 cm zu empfehlen. Üblich sind heute aber auch weit dickere Dämmstoffstärken. Sie können je nach Geometrie und Fensteranteil der Wand durchaus, zwischen 16 und 20 cm liegen.

Bei ökologischen Dämmstoffen muss aufgrund der in der Regel schlechteren Dämmeigenschaften mit noch größeren Abmaßen gerechnet werden.

 

 



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