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Die Solarthermie

Die Solarbranche verzeichnete in den letzten Jahren Zuwachsraten von 25 %. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Solaranlagen der ersten Generation Mitte der siebziger Jahre sind die Anlagenkomponenten heute ausgereift und aufeinander abgestimmt, die Solaranlagen arbeiten zuverlässig.

Entgegen der oft vorherrschenden Meinung ist die Nutzung der Sonnenenergie nur wenig von der geografischen Lage innerhalb Deutschlands abhängig. Die Solareinstrahlung zwischen dem "kühlen" Hamburg und dem "warmen" München unterscheidet sich z.B. nur um ca. 16 %. Wesentlich gravierender sind lokale Tal- oder Nebellagen. Um dort die geringere Einstrahlung auszugleichen müssen größere Kollektorflächen vorgesehen werden. Bei unseren Wetterverhältnissen in Deutschland besteht die Globalstrahlung zu ca. 40 % aus diffuser Strahlung, d.h. dieser Anteil läßt sich nicht mit Spiegeln oder Linsen konzentrieren. Hier verwendete Sonnenkollektoren sind so aufgebaut, daß diffuse und direkte Strahlung gut genutzt werden kann. Auch bei bewölktem Himmel (diffusem Licht) liefert die Sonne noch nutzbare Energie. Bis zu ca. 85% der eingestrahlten Sonnenenergie können mit heutigen Sonnenkollektoren in Wärme umgesetzt werden.

 

Das Energieangebot der Sonne liegt in Deutschland bei etwa 1000 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter. Wir bekommen also pro Quadratmeter jährlich eine kostenlose Energiemenge zur Verfügung gestellt, die in etwa 100 Litern Heizöl entspricht.

 

Das kostenlose Energieangebot der Sonne kann selbst in unseren Breiten für Warmwasserbereitung und Heizung herangezogen werden. Neben dem Effekt der Einsparung fossiler Energieträger (Öl, Kohle, Gas) und damit einer Kostenersparnis durch den Einsatz der Sonnenenergie ergibt sich dabei eine Entlastung der Umwelt durch verminderten CO2-Ausstoß und weniger Abwärme. Die Nutzung der Sonnenenergie ist also ein wichtiger Schritt zum Klimaschutz. 

 

 



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