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Häufig gestellte Fragen

Funktioniert eine Solaranlage auch in unseren Breiten? 

Auch in Deutschland sind gute Voraussetzungen für die Nutzung der Solarenergie gegeben. Im Sommer übersteigt sogar das solare Angebot die Nachfrage für Warmwasser. Für die übrigen Monate wird eine Heizunterstützungsanlage in das System integriert.  

Bei der Anlagenkonzeption ist der Einstrahlwinkel und die Sonnenscheindauer mit zu berücksichtigen. Genauen Aufschluss ergeben Solaratlanten oder eine direkte Global-Strahlungsmessung über einen Zeitraum bei Ihnen vor Ort.

 

Ist die Solarwärmetechnik ausgereift? 

Die Anlagentechnik der solarthermischen Anlagen sind längst den Kinderschuhen entwachsen. Dem Kunden steht eine ausgereifte Technik mit einer langen Lebensdauer (mindestens 20 Jahre) zur Verfügung. 

 

Welchen Nutzen hat eine solarthermische Anlage für die Umwelt? Solarenergie ersetzt die konventionellen, fossilen Energieträger (Öl, Gas, Kohle) sowie die nuklearen (Uran). Damit mindert der Einsatz der Solartechnik Umweltbelastungen durch Abgasemissionen und atomaren Abfall. Im Vergleich zur elektrischen Warmwasserbereitung kann z.B. eine 6 qm große solarthermische Anlage jährlich bis zu 1.500 kg CO2 einsparen.

 

Ist mein Haus für eine Solaranlage geeignet?

Prinzipiell sind Dächer mit einer Ausrichtung zwischen Südost und Südwest sowie einer Neigung von 20° bis 60° ist am besten geeignet. Pro Person braucht man hier für die Trinkwasser-Erwärmung 1 bis 1,5 qm Kollektorfläche. Aber auch auf einer West- oder Ostseite kann mit einer vergrößerten Kollektorfläche der gleiche Energieertrag erzielt werden. Flachdächer eignen sich ebenfalls gut und auch eine Aufstellung im Garten oder eine Wandmontage sind möglich. Der Speicher benötigt eine Stellfläche von etwa 1 qm mit ca. 2 m Höhe. 

 

Wann sollte eine Solaranlage eingebaut werden?

Beim Neubau sind die Bedingungen besonders günstig, weil etwa 20 % der Kosten gegenüber einem nachträglichen Einbau eingespart werden. Wenn der finanzielle Spielraum fehlt, sollte auf jeden Fall eine spätere Installation vorbereitet werden: Der Einbau eines solar-geeigneten Speichers und der Rohre bis zum Dach ermöglicht später eine kostengünstige Aufrüstung. Bei bestehenden Gebäuden ist eine solare Nachrüstung bei einer anstehenden Heizungsmodernisierung oder Dachsanierung günstig. Wenn eine Modernisierung der Heizung oder Maßnahmen zur Wärmedämmung mit dem Einbau einer Solaranlage kombiniert werden, winken zudem oft zusätzliche Fördergelder.

 

Kann ich meinen kompletten Warmwasserbedarf durch Solarenergie abdecken?

Von Mai bis September ist die vollständige Deckung des Warmwasserbedarfs bei einer normalen Dimensionierung (1 bis 1,5 qm Kollektorfläche pro Person) kein Problem. Um eine Deckung der Warmwasserbereitung von 100 % auch im Winter zu erreichen, müsste man diese Fläche vervielfachen. Angesichts der Kosten und der Überschussenergie im Sommer ist dies nicht sinnvoll. Im Winter dient die Solaranlage der Vorerwärmung des Kaltwassers, der Rest kommt von der Heizung. Eine gut dimensionierte Anlage kann in unseren Breitengraden über das Jahr gesehen 60 - 70 % des Wassers zum Duschen und Waschen erwärmen (solarer Deckungsanteil).

 

Kann ich mit einer Solarkollektoranlage heizen? Natürlich können Sie mit einer Solarkollektoranlage auch heizen. Die Einbindung einer Solaranlage in das Heizungssystem ist bei Einsatz eines hierfür geeigneten Solarspeichers (Pufferspeicher) kein Problem. Je nach Dämmstandard des Gebäudes lassen sich mit der Solaranlage zwischen 10 und 70% des Heizenergiebedarfs des Hauses solar erzeugen (bei einem gut gedämmten Gebäude ist der Anteil aufgrund des geringeren Wärmebedarfs höher).

 

Wie wird die Solaranlage vor Frost geschützt und wie hoch ist die Lebensdauer?

Die Wärmeträgerflüssigkeit, die sich im Kollektor und in den Rohren bis zum Speicher (Solarkreislauf) befindet, ist wie beim Auto bei den meisten Anlagen ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel. Die verwendeten Glykole sind gesundheitlich unbedenklich und schützen die Anlage auch bei strengem Frost. Es gibt auch sogenannte "Drain Back"-Anlagen, bei denen die Flüssigkeit im ausgeschalteten Zustand (Winter) in einen Sammelbehälter abläuft. Dieses System kommt ohne Frostschutzmittel aus. Die Haltbarkeit von Solaranlagen liegt heute bei über 20 Jahren.

 

Ist die Solartechnik rentabel?

Abhängig von Fördermitteln und zinsgünstigen Investitionskrediten ist die Solartechnik heute an einem Punkt, an dem sich die Kosten bei einer Nutzungsdauer von 20 Jahren amortisieren können. Dies hängt natürlich stark von den erheblichen Schwankungen der Preise für Gas und Öl sowie von einer sinnvollen Auslegung der Solaranlage ab. Nicht berücksichtigt wird bei einer rein betriebswirtschaftlichen Betrachtung zudem, dass sich der Einsatz umweltfreundlicher Energie schon jetzt für zukünftige Generationen lohnt.

 

Welche Fördermittel gibt es?

Es gibt öffentliche Fördermittel von Bund, Ländern und Kommunen sowie von Energieversorgungsunternehmen. Öffentliche Zuschüsse sind in der Regel nicht mit anderen öffentlichen Zuschüssen kombinierbar (Kumulierungsverbot). Gelder der Energieversorger und öffentliche Darlehen können jedoch zusätzlich zu öffentlichen Zuschüssen in Anspruch genommen werden. Grundsätzlich gilt immer, dass Anträge auf Förderung vor Baubeginn gestellt werden müssen. Näheres finden Sie in unserer Förderdatenbank.

 

Muss eine Kollektoranlage baulich genehmigt werden?

Nein, der Einbau einer Solaranlage bedarf im allgemeinen keiner Baugenehmigung. Die Genehmigung bei denkmalgeschützten Gebäuden liegt im Ermessen des Denkmalschutzbeauftragen.

 

Wie hoch sind Betriebs- und Wartungskosten?

Bei einer solarthermischen Anlage benötigen die elektronischen Bauteile (Pumpe, Regler) Strom. Hierbei entstehen Kosten von nicht mehr als 15 Euro pro Jahr. Eine regelmäßige Wartung sichert die hohe Lebenserwartung der Solaranlage. Sie wird üblicherweise zusammen mit der jährlichen Kesselwartung vom Fachbetrieb durchgeführt. Die zusätzlichen Kosten liegen bei ca. 30 Euro.

 

Was kostet eine solarthermische Anlage ?

Die Preise für eine übliche Anlage mit Flachkollektoren für einen 4-Personen-Haushalt liegen zwischen 5.000 und 6.000 Euro. Wenn zusätzlich eine Heizungsunterstützung gewünscht wird, liegt der Preis etwa zwischen 9.000 und 11.000 Euro. Diese Preise gelten für alle erforderlichen Komponenten inklusive Montage und Mehrwertsteuer, und müssen als grober Anhaltswert verstanden werden. Mögliche Fördermittel sind dabei noch nicht berücksichtigt. Da in diesen Preisen immer auch ein Trinkwasserspeicher oder (bei heizungsunterstützenden Solaranlagen) eine andere Form der Trinkwassererwärmung enthalten ist, handelt es sich nicht ausschließlich um reine Solaranlagen-Preise, denn eine Frischwassererwärmung wird ja ohnehin in Wohngebäuden benötigt.

 

Wie werden sich Technik und Kosten entwickeln?

Alle Komponenten sind technisch ausgereift. Dank vorhandener Serienproduktion und Konkurrenz auf dem Markt ist auch die Preisentwicklung überschaubar. Zudem ist die Fördersituation zurzeit sehr günstig. Da konventionelle Energieträger sich zusehends erschöpfen und Faktoren wie die Ökosteuer deren Preise in die Höhe treiben, wird Solartechnik im Vergleich dazu immer preiswerter.

 

Was spricht für Solarwärme?

Die Sonne ist die größte und sicherste Energiequelle. Sie steht garantiert noch einige Milliarden Jahre zur Verfügung. Solarenergie ist saubere und kostenlose Energie. Solarenergie wird direkt vor Ort genutzt. Es entstehen keine Transportkosten und keine großen Leitungsverluste. Die Energie zur Herstellung einer Solaranlage ist nach zwei Jahren erwirtschaftet. Danach liefert sie reine Energiegewinne. Solaranlagen sind technisch ausgereift, haben eine lange Lebensdauer und sind eine Wertsteigerung des Hauses. Solaranlagen stehen für Lebensqualität und zeigen Umweltbewusstsein.



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