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Die Anforderungen an die Gebäudehülle

Dämmung der obersten Geschossdecke:

Nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken in beheizten Räumen müssen bis zum 31.12.2006 nachträglich gedämmt werden. Der Wärmedurchgangskoeffizient der Geschossdecke darf nach der Sanierung nicht größer als 0,30 W/m²K sein.

 

Sanierungsmaßnahmen:

Verbesserung des Wärmeschutzes bei der Sanierung oder Erweiterung von Gebäuden: Die Energieeinsparverordnung verlangt im allgemeinen nur dann eine Verbesserung des Wärmeschutzes, wenn eine Sanierung ohnehin durchgeführt werden muss. Bei einer solchen Maßnahme soll dann auch die energetische Qualität auf ein modernes Niveau gebracht werden.

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Es gilt die Bagatellgrenze: Wenn bei Außenwänden, Fenstern, Fenstertüren und Dachfenstern mehr als 20% der Bauteilflächen gleicher Orientierung geändert werden, müssen die Anforderungen berücksichtigt werden.

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Maximal zulässige Wärmedurchgangskoeffizienten für neue oder geänderte Bauteile der Gebäudehülle:

 

 Bauteil 

U-Wert max.

W/m²K

(nach EnEV) 

   Außenwände 

 

   Bei außenseitiger Erneuerung

 0,45

   Bei innenseitiger Erneuerung

 0,45

 Decke oder Dach

 

   Steildächer

 0,30

   Flachdächer

 0,25

 Kellerdecke, Erdgeschossboden 

 

   Bei kellerseitiger Erneuerung

 0,40

   Bei raumseitiger Erneuerung

 0,50

 Fenster und Türen

 

   Fenster

 1,7

   Bei Erneuerung der Verglasung

 1,5

   Außenliegende Fenstertüren, Dachfenster 

 2,0

   Außentüren

 2,9

 

 

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Die 40%-Regel: Überschreitet das Gebäude den Jahres-Primärenergiebedarf im Vergleich zu einem Neubau um maximal 40%, so gelten die Vorschriften ebenfalls als erfüllt. Unter diesen Voraussetzungen dürfen neu eingebaute oder geänderte Bauteile die bauteilbezogenen Forderungen überschreiten. Allerdings muss dazu, wie bei Neubauten, ein Energiebedarfsnachweis geführt werden. Die Erstellung einer Energieberatung ist hierbei empfehlenswert.

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