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Alter Heizkessel

Anlagenverluste eines alten Heizkessels

Wesentlich zur Beurteilung eines Heizkessels sind nicht nur der feuerungstechnische Wirkungsgrad und die Abgasverluste, sondern ebenfalls die Stillstands- und Bereitschaftsverluste, die übers Jahr gesehen zu deutlichen Verlusten führen können. Alte überdimensionierte Kessel weisen hier deutlich schlechtere Werte auf als moderne Niedertemperatur- bzw. Brennwertkessel.

 

Nachrüstpflichten:

Nach §9 der EnEV (Energieeinsparverordnung) bestehen Nachrüstpflichten für alte Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden, sowie für Kessel, die vor dem 01.10.1978 eingebaut wurden.

Die Außerbetriebnahme der Kessel muss bis zum 31.12.2006 erfolgen. Falls der Heizkessel nach EG-Richtlinien so ertüchtigt wurde, dass die zulässigen Abgasverlustgrenzwerte eingehalten werden, oder der Brenner nach dem 01.11.1996 erneuert wurde, ist er erst zum 31.12.2008 außer Betrieb zu nehmen.

Die Nachrüstpflicht besteht für alle Nichtwohngebäude, für Wohngebäude ab drei Wohnungen und für kleinere Wohngebäude im Falle eines Eigentümerwechsels und falls sie nicht selbst bewohnt werden. Sie wird jedoch nicht wirksam bei Wohngebäuden, die seit Inkrafttreten der EnEV vom Eigentümer bewohnt wurden und aus höchstens zwei Wohneinheiten bestehen.

 

Ungedämmte zugängliche Rohrleitungen (Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen) in unbeheizten Räumen sowie Armaturen sind bis zum 31.12.2006 nachträglich zu dämmen (nach EnEV, Anhang 5).

 



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